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LuftrezepteUrologe wird wegen Verstoßes gegen das Verbot der Zuweisung von Verschreibungen verurteilt

26.01.2026
Ausgabe 1/2026
5 min. Lesedauer

Das Landgericht (LG) Leipzig verurteilte einen niedergelassenen Urologen wegen gewerbsmäßiger Untreue in mehreren Fällen sowie einen Apotheker wegen gewerbsmäßigen Betruges in mehreren Fällen zu jeweils einer Gesamtfreiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung. Dabei wurden von der verhängten Freiheitsstrafe auf Bewährung zwei Monate „als vollstreckt erklärt“, d. h., sie wurden als bereits verbüßt gewertet (Urteil vom 24.06.2025, Az. 15 KLs 601 Js 72578117).

RechtsprechungUrologe scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen die Pflicht zur Bilddokumentation im EBM

26.01.2026
Ausgabe 1/2026
2 min. Lesedauer

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde eines vertragsärztlich zugelassenen Urologen zurückgewiesen (Beschluss vom 01.10.2025, Az. 1 BvR 985/24). Der Arzt hatte die durch den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vorgeschriebene Pflicht zur Bilddokumentation bei dermato-chirurgischen Leistungen als Verletzung seiner Rechte gerügt. Dem BVerfG zufolge stellen die Vorgaben des EBM eine verhältnismäßige Beschränkung der Berufsausübungsfreiheit dar.

Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO)Radikale Prostatektomie: 480 Komplikationsfälle pro Jahr vermeidbar

26.01.2026
Ausgabe 1/2026
1 min. Lesedauer

Patienten, bei denen eine radikale Prostatektomie ansteht, können durch die Wahl eines Krankenhauses mit guten Qualitätsergebnissen das Risiko für Komplikationen deutlich senken. Das zeigt eine aktuelle Analyse des WIdO im Verfahren „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR). Die Ergebnisse der 189 geprüften Kliniken sind unter aok.de/gesundheitsnavigator abrufbar.

Retrospektive StudiePSMA-PET/CT bei Hochrisiko-Prostatakarzinom: Metastasen sind deutlich häufiger als bisher gedacht

25.11.2025
Ausgabe 5/2025
3 min. Lesedauer

Bei Patienten mit einem Hochrisiko-Prostatakarzinom liegen offensichtlich deutlich häufiger bereits Metastasen vor als bisher angenommen. Darauf weist eine Studie des UCLA Health Jonsson Comprehensive Cancer Center hin, die den Stellenwert eines PSMA-PET/CT zusätzlich zur konventionellen Bildgebung beim Staging eines Prostatakarzinoms untersuchte [1].

DGU 2025Post-Prostatektomie-Inkontinenz lässt sich durch multimodale Therapie verbessern

25.11.2025
Ausgabe 5/2025
3 min. Lesedauer

Eine anhaltende Harninkontinenz ist eine der möglichen negativen Folgen einer radikalen Prostatektomie bei Prostatakarzinom. Dies muss nicht schicksalsmäßig hingenommen werden. Nach einer auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) vorgestellten Studie, lässt sich die Kontinenz in vielen dieser Fälle durch eine individualisiertes multimodales Rehabilitationsprogramm mit Berücksichtigung der jeweiligen Pathophysiologie deutlich verbessern. [1]